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Weser Tourismus Fachwerksgebäude in Vlotho
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Fachwerksgebäude in Vlotho

Vlotho - Sehenswert

Trotz der zu Anfang der 1970er Jahre durchgeführten Stadtsanierung und des Ausbaus der Bundesstraße 514, dem ganze Häuserzeilen zum Opfer fielen, haben sich im Ortskern noch einige meist giebelständige Fachwerkbauten des 16. und 17. Jahrhunderts erhalten. Die meisten befinden sich in der Langen Straße. Ein besonders schönes Ensemble steht im Bereich des so genannten Brinkes, eines erhöhten und mit Stützmauern gesicherten Straßenabschnittes. Unter der Adresse Lange Straße 71 steht ein ehemaliges Dielenhaus von 1619, unter Nummer 101 ein mit 1652 datiertes Giebelhaus mit seitlicher Utlucht. Ebenfalls über eine Utlucht verfügt das einstige Café Sturhan, Nr. 116. Das evangelisch-lutherische Pfarrhaus trägt die Hausnummer 108; der zweigeschossige Fachwerkbau ist inschriftlich auf 1650 datiert. Zu den am besten erhaltenen Fachwerkbauten Vlothos zählt das so genannte Haus Malz, Lange Straße 136. Das stattliche Dielenhaus mit Utlucht wurde 1684 durch Baumeister Henrich Helle für den Kaufmann Otto Heinrich Schürmann und seine Frau Elisabeth Waddenberg errichtet. Das Innere des Gebäudes, dessen dauerhafte Erhaltung durch eine Stiftung gewährleistet werden soll, kann auf Anfrage besichtigt werden. Die Gaststätte Alt Heidelberg, Lange Straße 70, stammte ursprünglich von 1604. Das Haus wurde jedoch 1983/84 abgetragen und anschließend – unter Verwendung einiger originaler Balken – durch einen Neubau ersetzt, der sich äußerlich an den Vorgängerbau anlehnt. Ein weiteres kleines Fachwerkhaus findet sich am Roseneck 2, das seit seiner Sanierung 1976 als Gaststätte („Zunfthaus“) genutzt wird. Angeblich um 1570 entstanden, dürfte es im Kern zu den ältesten Gebäuden der Stadt gehören. Mit der Jahreszahl "1570" ist auch der Türsturz des verputzten Fachwerkbaus Weserstraße 27 versehen. Mit dem kleinbürgerlichen Wohnhaus Lange Straße 32, das 1568 entstand, ging eines der ältesten Häuser des Ortes verloren.

 
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