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Geschichtliches

Vlotho - Geschichtliches

Werkzeugfunde in der alten Kiesgrube Uffeln lassen darauf schließen, dass das Gebiet von und um Vlotho mindestens seit dem Mesolithikum, der mittleren Steinzeit (4.000 v. Chr.) besiedelt ist. Die Entdeckung der Reste eines römischen Hauses in der Nachbarstadt Bad Salzuflen (Ortsteil Wüsten, etwa 200 n. Chr.) weist ebenso wie die 1933 gefundenen Hügelgräber auf dem Uffelner Buhn (etwa 2000 bis 3000 v. Chr.) auf weitere durchgängige Besiedlung hin. Das wird unterstützt durch Zeugnis von anderen Grabstätten im heutigen Vlothoer Stadtgebiet links der Weser auch aus jüngerer Zeit, die bis auf eine Ausnahme (Meise in Exter) nicht mehr direkt nachweisbar sind.

Durch die zwischen zwei Höhenzügen (Teutoburger Wald und Wiehengebirge) liegende Ravensberger Mulde führten schon lange wichtige Handelswege. Vlotho berührt diese Region zwar nicht direkt, wohl aber den östlichen Rand und damit die Weser.

Sie konnte hier über die nahe liegende sogenannte Vössener Furt überquert werden, direkt in Vlotho gab es bis ins 20. Jahrhundert Fährbetrieb, der von Harland. schon für 1336 vermutet wurde. Der moderne Stadtchronist Karl Grossmann schreibt von einer urkundlichen Erwähnung im Jahr 1423. Aus dem 16. Jahrhundert bekannte Flurnamen sind weitere Belege. Es lag nahe, hier sowohl für den Verkehr auf dem Wasser als auch auf dem Lande eine Zollstelle einzurichten. In Folge kam es zu Ansiedlungen.

Für die erste urkundliche Erwähnung Vlothos wird das Jahr 1185 angenommen, als ein Gottfried von Vlotho dem Kloster Loccum sieben Hufen Land geschenkt hat. Beurkundet hat den Vorgang Bischof Anno von Landsberg, die vorliegende Urkundenabschrift ist allerdings nicht datiert. Sie ist auch einer der wenigen Hinweise auf die Existenz der Herren von Vlotho, von denen nichts weiter bekannt ist, wie schon 1829 Leopold von Ledebur in seiner Diplomatischen Geschichte der Stadt und Herrschaft Vlotho bemerkte. Auch von ihrem vermutlich erstem Sitz, der Wasserburg Schune, ist nichts mehr vorhanden.

Zur Herkunft des heutigen Namens Vlotho wird vermutet, dass er sich aus Vlothowe entwickelt hat. Das niederdeutsche Wort ist eine Zusammensetzung aus Vlauthe, Vlothe oder ähnliches (dem heutigen Forellenbach) und owe für Flussaue. Der Forellenbach wird von Anhöhen seitlich eng begrenzt, was verhinderte, dass sich an seinen Ufern nennenswerte Landwirtschaft entwickelte.

 
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