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Wasserstraßenkreuz

Minden - Sehenswert

Das Wasserstraßenkreuz Minden ist eine Kreuzung von zwei Wasserstraßen im ostwestfälischen Minden in Form eines Kreuzes. Hier wird der Mittellandkanal mit einer Brücke über das Wesertal und die rund 13 m tiefer gelegene Weser geführt und damit der Geländeeinschnitt ohne Schleusung überwunden. Die beiden Kanalbrücken überbrücken mit 320 m beziehungsweise 341 m den Fluss und die Weserwiesen. Dies ermöglicht 211 km freie Fahrt für die Schifffahrt auf dem Kanal, die ansonsten diesen Geländeeinschnitt mit Schleusen überwinden müssten. Die beiden Wasserstraßen Mittellandkanal und Weser werden mit zwei Schleusenwegen verbunden und ermöglichen an dieser Kreuzung den Wechsel zwischen den Wasserstraßen.

Das Wasserstraßenkreuz Minden wurde 1915 in Betrieb genommen und war lange das einzige Wasserstraßenkreuz zweier Wasserwege auf unterschiedlichen Ebenen in Deutschland. 2001 ist das Wasserstraßenkreuz Magdeburg hinzugekommen. 1987 wurde die alte aus Sandstein gebaute Kanalbrücke unter Denkmalschutz gestellt.

Der Preußische Staat sah zu Beginn dess 20. Jahrhunderts die Notwendigkeit eine Wasserstraßenverbindung zwischen Rhein, Weser und Elbe nördlich der Mittelgebirge zu schaffen. Der preußischen Ministerialdirektor und Wasserbauingenieur Leo Sympher wurde beauftragt diese Planungen zu übernehmen. Am 1. April 1905 wurde das Gesetz zum Bau des Mittellandkanals unter dem damaligen Namen "Rhein-Weser-Kanal" vom Dortmund-Ems-Kanal im Westen bis Hannover im Osten beschlossen. Der Bau wurde trotz erheblicher Schwierigkeiten im 1. Weltkrieg bis 1916 abgeschlossen. Am 5. Dezember 1920 wurde die Fortsetzung des Kanals nach Osten bis zur Elbe hin beschlossen. Hier spielten jetzt zunehmend auch die Überlegung der Arbeitsbeschaffung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld eine Rolle. Leo Sympher schied zu diesem Zeitpunkt aus dem aktiven Dienst aus.

 
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