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Die Storchenroute bei Petershagen (ca. 46 km)

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Radwandern bei Petershagen:

Bei Weser Tourismus erfahren Sie alles über eine der bekanntesten Fahrradwanderrouten bei Petershagen an der Weser, die bekannte Storchenroute. Die typischen Weserdörfer mit Ihren Fachwerkbauten und historischen Weserkirchen geben dieser Route den besonderen Flair.

Es erwarten Sie eine Vielzahl an Wind- und Wassermühlen mit Back- und Mühlentagen, verschiedene Museen und große Naturschutzgebiete. Von internationaler Bedeutung sind die Feuchtgebiete entlang der Weser, die jährlich tausende Gäste in die "Heimat der Weißstörche" anlocken.

Erholen Sie sich aktiv in freier Natur und erleben Sie spannende Abenteuer entlang der Weser. Zauberhafte Orte erwarten Sie und zahlreiche Highlights laden zu Verschnaufpausen ein. Erleben Sie die landschaftliche Vielfalt der ca. 50 km langen Storchenroute, abseits von viel befahrenen Hauptstraßen und entspannen Sie sich aktiv und fit auf dem Fahrrad.

Dieser Weser-Radweg gehört zu den attraktivsten Radwanderwegen in Norddeutschland. Sie finden Ruhe und Erholung auf ca. 50 Kilometern in abwechselungsreicher Landschaft, gestalten Sie Ihre Freizeit aktiv und gesundheitsbewusst, und es macht obendrein noch viel Spaß!

Per Pedale entlang der Weser von Petershagen über Hopfenberg, Ovenstädt, Hävern, Großenheerse und Buchholz nach Müsleringen und Schlüsselburg. Dort überquert Ihr die Weser und radelt am anderen Ufer über Heimsen, Döhren und Windheim wieder zum Ausgangspunkt zurück, oder überqueren Sie noch einmal die Weser mit der solarenergiebetriebenen Fähre.

Abseits von den Hauptverkehrsstraßen und fast ohne Steigungen erschließt sich der Radlerin und dem Radler eine vielfältige unberührte Landschaft mit den letzten Weißstörchen Nordrhein Westfalens, viele Beobachtungsplätze, Storchenhorste, Fachwerkhäuser, Museen, Windmühlen, Weserkirchen und vieles mehr. Freuen Sie sich auf eine der kulturell interessantesten Landschaften entlang der Weser.

Erleben Sie den Naturraum Weseraue und lernen Sie auf der Storchenroute die sehenswerten Weserdörfer mit ihren Herrenhäusern, alten Kirchen, Mühlen, Fachwerkgebäuden und Museen kennen. Eine besondere Attraktivität stellen die zahlreichen Storchenhorste dar, die in den Sommermonaten besetzt sind. Inzwischen ist der Brutbestand auf 20 Brutpaare im Kreis Minden-Lübbecke gestiegen. Hiervon brütet die Hälfte der Paare im Bereich Petershagen. Dies ist zahlreichen Menschen zu verdanken, insbesondere der Stiftung "Natur - Heimat - Kultur", der Biologischen Station Minden-Lübbecke, der Stadt Petershagen mit Feuerwehr und Bauhof, dem Kreis Minden-Lübbecke und dem Land NRW. Nicht zu verachten ist der Einsatz der Storchendörfer sowie deren Einwohnern und den Eigentümern der Nisthilfen auf Dächern und Masten.

Die Storchenroute startet am "Alten Amtsgericht" in Petershagen. Es wurde 1913 erbaut und bis ins Jahr 1983 wurde hier Recht gesprochen. Heutzutage dient es als Begegnungsstätte, in der regelmäßige Kunstausstellungen sowie der Skulpturengarten zu besichtigen sind. Am Alten Amtsgericht befinden sich zwei Storchenhorste.

Als offene Radfahrerkirche bezeichnet sich die "Petri-Kirche" in Petershagen. Die Kirche ist in den Sommermonaten von 10-1 Uhr geöffnet. Von Petershagen geht es vorbei am Kreisel mit Storchenhorst in Richtung Hopfenberg. Im Luftkurort Hopfenberg befindet sich die Weserland-Klinik Bad Hopfenberg, eine Fachklinik für orthopädische und rheumatische Rehabilitation.

Die ausgeschilderte Storchenroute führt Sie dann nach Ovenstädt. Hier befindet sich das Westfälische Industriemuseum Glashütte Gernheim. Im kegelförmigen Turm können Sie die Fabrikschule besuchen, eine Dauerausstellung informiert Sie über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der damaligen Zeit. In Ovenstädt entdecken Sie außerdem die Weserkirche mit ihrem dreijochig verputztem Saalbau aus dem 12. Jahrhundert.

Rechts ab geht es mit Blick über die weite Weserlandschaft nach Hävern. Am Dorfeingang lädt der Aussichtsturm zu einer kurzen Rast und Beobachtung des Kernnaturschutzgebietes Mittelweser ein. Einen Storchenhorst finden Sie auf dem Berg'schen Wohnhaus in der Ortsmitte. Die Gallerie im Speicher des Maninghofs bietet eine ständige Foto- und Kustausstellung an, die nach Absprache jederzeit besichtigt werden kann. An Wochenenden und Feiertagen kann man von Hävern aus mit der solarbetriebenen Weserfähre nach Windheim übersetzen.

Nach kurzer Pause geht es weiter Richtung Großenheerse. Dabei passieren Sie eine Wildbirnenallee. Auf dem Reelingehof bei Familie Breustädt finden Sie eine weitere Kunstausstellung. Hier stellt die Gruppe Gro(w)Art ihre Werke aus. Familie Breustädt bietet auf der Reelingehof-Pension auch eine gemütliche Unterkunft an. Sie sollten keinesfalls auf einen Besuch der Windmühle in Großenheerse verzichten.Hier befindet sich der Mühlengasthof und die Pension "zum letzten Streich". Alljährlich finden auch hier die beliebten Mahl- und Backtage statt. Ab und zu gibt es Live-Musik, irische Abende oder Volkstanz-Aufführungen.

Weiter geht es nach Buchholz. Auf dem Weg dorthin befinden sich zahlreiche Aussichtshütten. Hier können Sie beim Birdwatching auf die Wasserflächen der ehemaligen Kiesabgrabungsstätten schauen und so manch einen seltenen Vogel beim Brüten entdecken. Am Ortseingang von Buchholz empfängt Sie die 4000 Jahre alte Eiche. Sie wurde bei Kiesabgrabungen entdeckt. In Buchholz entdecken Sie die alte Weserkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche ist in den Sommermonaten von 10-18 Uhr über eine Seitentür geöffnet. Einen weiteren Storchenhorst finden Sie finden Sie vor dem Cafe Weserscheune. Über die Marsch blicken Sie von hier aus nach Ilvese.

Es geht weiter auf der Kreisstraße nach Schlüsselburg. Unterwegs kommen Sie an den "Radlerstuben" in Müsleringen vorbei. Im Verlauf der Route empfehlen wir einen Besuch der Friedhofskapelle in Röhden. Sie wurde 1659 erbaut und verfügt über altes Mobiliar und einen Barockaltar aus dem Jahre 1661.

Die Storchenroute führt Sie vorbei am Scheunenviertel nach Schlüsselburg. Das Scheunenviertel ist ein bäuerliches Kulturgut von überregionaler Bedeutung. Die ältesten Gebäude stammen aus dem 17. Jahrhundert. Heutzutage befindet sich das Scheunenviertel in überwiegend privatem Eigentum. Im alten Ortskern wartet ein Besuch der Kirche Schlüsselburg auf Sie. Die Kirche wurde 1585 erbaut. Sonntags ist sie für Besichtigungen geöffnet.

Neben der Kirche befindet sich die Burg Schlüsselburg. Das Gründungsjahr wird auf 1335 datiert. Auf dem Dach des Herrenhauses befindet sich ein weiterer Storchenhorst, der alljährlich besetzt ist. Nachdem Sie den Deich passiert haben erblicken Sie das Stauwehr der Weser. Im Rahmen eines Projektes zur Wiederansiedlung des Lachses wurde eine moderne Fischtreppe errichtet. Im Unterwasser der Weser liegen die letzten Aalfängerschiffe auf der Weser.

Die Storchenroute führt Sie nun am Rittergut Schlüsselburg vorbei. Der heute noch landwirtschaflich genutzte Hof bietet Übernachtungen in Ferienwohnungen in landschaftlich reizvoller Umgebung an. Im Hofladen werden allerlei Köstlichkeiten zum Verkauf angeboten. Auch auf dem Rittergut befindet sich ein Storchenhorst.

Nach kurzer Weiterfahrt erreichen Sie das Gut Neuhof in Heimsen. Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut wird die barocke Hofanlage heute als Haus für psychisch Kranke genutzt. In der Straße "Am Mühlenbach" besuchen Sie das Heringsfängermuseum, welches in traditioneller Weise die Geschichte der heimischen Heringsfänger zeigt. An anliegendes Museumscafe sorgt für das leibliche Wohl mit frischem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Eine der ältesten Kirchen der Stadt Petershagen ist die Weserkirche Heimsen. Die Pfarrkirche mit romanischem Saalbau stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Eine Besichtigung ist nach telefonischer Voranmeldung möglich (Tel.: 0 57 68 / 200). In der Windmühle in Heimsen finden alljährlich die Mahl- und Backtage statt.Auf einer Nistplattform im malerischen Mühlenambiente brüten auch hier seit 1998 wieder Störche. Einen weiteren Storchenhorst entdecken Sie auf der Weiterfahrt nach Ilvese auf einem Telegrafenmast. Leider ist dieser Horst nicht regelmäßig besetzt.

Als nächstes erreichen Sie Döhren. Auch hier befindet sich ein Storchenhorst. Er befindet sich auf der alten Molkerei. Seit 1984 gehört er zu den regelmäßig besuchen Horsten, da er aufgrund seiner Höhe überaus attraktiv für die Vögel ist. Entlang der Döhrener Straße erreichen Sie als nächstes die Plaggen Mühle. Eine Wassermühle in einem anmutigen Bauernwäldchen. Auch hier finden die  durchaus beliebten Mahl- und Backtage statt.

Nach ein paar Kilometern erreichen Sie Windheim. An der Hauptstraße befindet sich die Museumswerkstatt Phoenix, sie beherbergt längst vergessenes Handwerk, alte Maschinen und alte Technik. Nach kurzer Weiterfahrt kommt zur Rechten der Fähranleger der solarbetriebenen Weserfähre PetraSolara. Hier besteht die Möglichkeit wieder nach Hävern über zu setzen. Auf dem Gierseilmast der Fähre befindet sich ein weiterer Storchenhorst. Entlang der Hauptstraße Windheims passieren Sie die alte Weserkirche aus dem 13. Jahrhundert und nach kurzer Weiterfahrt die katholische Kapelle Windheims. Im Frühjahr und Herbst finden auf dem historischen Marktplatz Märkte statt. Ein sehr schönes 3-Ständer-Haus aus dem Jahre 1701 ist das Haus Windheim No. 2. Neben dem Cafe und Dorfladen befindet sich in diesem Haus das Westfälische Storchenmuseum "Haus / Heimat / Himmel". Es informiert über das Leben der Störche und über die Aktivitäten zur Rettung der Weißstörche.

Vom Marktplatz aus fahren Sie auf dem Jösser Weg ins Dorf Jössen vorbei am Storchenhorst auf dem Hof der Familie Humke. Kurz vor der Unterführung der L770 biegen Sie rechts ab. Schieben zur Weserbrücke der L770 hinauf und überqueren die Weser, steigen ab und schieben die Schräge hinab. Biegen Sie dann gleich wieder rechts ab, dann kommen Sie unter der Brücke hindurch zum Hafen von Petershagen.Hier finden Sie das Wesertal-Modell mit alten Gesteinsschichten der Weser. Der Beschilderung folgend gelangen Sie dann wieder zurück in die Stadt Petershagen. Hier können Sie das Schloß Petershagen besichtigen, welches heute als Romantik-Hotel dient, erbaut wurde es 1306. Schloßführungen erfolgen auf Anfrage.


Das sollten Sie unbedingt wissen:

Die Storchenroute verläuft entlang der Weser durch verschiedene Naturschutzgebiete von internationaler Bedeutung. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme eines Fernglases. Obwohl für die Kernschutzgebiete ein Betretungsverbot besteht, kann der Naturfreund z. B. aus den Beobachtungshütten oder von bestimmten Punkten an den Rändern der Schutzgebiete als „Zaungast“ das Leben und Treiben einer vielfältigen Wasservogelwelt beobachten. Heute leben und brüten in den Petershäger Weserauen die letzten Weißstörche Nordrhein-Westfalens.

Die Übersichtskarte zum Download für Ihr Navigationsgerät:

Durch die Kooperation mit unserem Partner GPSies können Sie sich die Karte der Storchenroute mit GPS-Koordinaten auf der Internetseite von GPSies anschauen und auf Ihr Navigationsgerät überspielen. Klicken Sie dazu auf folgenden Link:

Link zur Karte von GPSies

 

 
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